Der schönste Chronograph: Hanhart Admiral

Schon Generationen von Uhren begeisterten Menschen tragen am Handgelenk eine Hanhart Admiral. Dieser Chronograph wird dabei nicht nur von Piloten getragen. Auch viele Ärzte haben sich diese Uhr aufgrund der eingebauten Stoppfunktion zugelegt. Die Uhr besticht durch ihre optische Zurückhaltung, was bei Chronographen nicht selbstverständlich ist.

Im Gegensatz zu vielen anderen Uhren dieser Kategorie ist das Ziffernblatt nicht mit drei kleinen weiteren "Ziffernblättern im Ziffernblatt" überladen. Die Hanhart Admiral kommt hier mit der kleinen Sekunde und der Stoppanzeige aus.

Das Automatikwerk der heutige Admiral ist ein ETA/Valjoux Kaliber 7750 13 1/4''', welches von Hanhart modifiziert und dekoriert wird. Die Gangreserve reicht für ca. 42 h.

Am Handgelenk fällt die Uhr durch ihre Eleganz auf und der Träger spürt deutlich das Gewicht eines soliden Chronographen. Wechselt man einmal auf eine kleinere Uhr (wohlmöglich mit Handaufzug) dann greift man sich regelmäßig ans Handgelenk, weil man laufend befürchtet, die Uhr könnte verloren gegangen sein.

Wer aber eine Hanhart Admiral sein eigen nennt, der wird diese Uhr allerdings ohnehin selten ablegen, weil es einfach keinen schöneren Chronographen gibt.

Die Firma Hanhart wurde übrigens im Jahre 1882 in der Schweiz gegründet. Heute hat die Firma ihren Sitz in Gütenbach im Schwarzwald. Dabei ist die Uhrenmanufaktur heute eher bekannt für die von ihr produzierten Stoppuhren und weniger für die Konstruktion hochwertiger Armbanduhren. Seit 1962 hat Hanhart die marktführende Position für mechanische Stoppuhren inne. In diesem Jahr legt Hanhart mit der "Hanhart M39" die erste Uhr einer neuen Serie auf.

Genaugenommen handelt es sich um eine Wiederauflage von Uhrenmodellen aus dem Jahr 1939.

Klaus-Martin Meyer

 

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